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Delia Owens lebt auf einer Ranch in Idaho und ist von Hause aus eigentlich Zoologin. Viele Jahre erforschte sie Elefanten, Hyänen und Löwen in verschiedenen afrikanischen Ländern. Mit über 70 schrieb sie mit “Der Gesang der Flusskrebse” – nach einigen viel beachteten Sachbüchern – ihren ersten Roman.

Sie erzählt uns die Geschichte von Kya, die als 6Jährige erleben muss, wie zuerst ihre Mutter und dann ihre älteren Geschwister die armselige Hütte im Sumpf verlassen. Sie bleibt mit ihrem trunksüchtigen Vater allein zurück, bis auch dieser irgendwann nicht mehr auftaucht.  In ihrer Einsamkeit verbindet und verbündet sich Kya mit der Natur. Sie wird zum „Marschmädchen“, kennt jeden Sumpf, jedes Insekt, jeden Vogel. Andere Menschen allerdings meidet sich möglichst.

Als eine Leiche gefunden wird, fällt der Verdacht auf das Marschmädchen.

Delia Owens erzählt packend, zog mich in den Bann dieser wunderbaren Geschichte. Die Beschreibungen der Natur haben mich begeistert und mit Kya hat sie eine Hauptfigur geschaffen, die einem sehr schnell ans Herz wächst.

Das Ende war mir vielleicht ein bisschen „too much“, zu viel Happy End, aber nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr gerne gelesen und kann es wärmstens empfehlen.
Im Übrigen wurde das Buch in diesem Jahr zum Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen in Deutschland gekürt.